|
Pflegeanleitung Die Pflege- und Wartungsanleitung basiert auf
Herstellerangaben und eigenen Erfahrungen im Umgang mit elektrischen
Grubenlampen. Anleitung für CEAG, Friemann&Wolf und ähnlichen Grubenlampen mit NC Naßzellen Akkus. Die Anleitung gilt nicht Gelakkus, Trockenzellen oder Bleiakkus. Allgemein:
Laden der Akkus: Friemann&Wolf
Modelle 14.201, 14.202 und 14.303: Hinter dem Magnetschloß
wird ein kleines Loch in das Gehäuse gebohrt. Hier steckt man einen
Schraubendreher oder einen dünnen Nagel rein, und zieht am Verschlußhebel
bis man auf einen Widerstand (Der Schraubendreher oder Nagel) stößt.
Schraubendreher rausziehen und Hebel ganz öffnen.
Alternativ kann man auch Öffnungsmagnete
(Siehe Zubehörshop) benutzen.
Dafür muß aber der Verschlußbolzen gut gangbar sein.
Wenn Akkus geladen werden, sollte man diese immer
in eine Wanne stellen. Es kann evtl. vorkommen, daß Kalilauge
durch die Entlüftung austritt. Dies passiert vor allem bei den
ersten Ladungen nach einem Laugewechsel. Wenn Lauge ausgetreten ist,
die Akkus vorsichtig abspülen und abtrocknen. Darauf achten, daß
kein Wasser in den Akku gelangt. Die ausgeflossene Lauge nicht ersetzen
und kein Wasser nachfüllen! Zum Laden kann man im Prinzip jedes handelsübliche Ladegerät verwenden. Der ideale Ladestrom liegt zwischen 0,5A und 2A. Man kann auch ein altes PC Netzteil verwenden. Man sollte nur vorher messen, welche sekundäre Spannung ansteht und wie hoch der Stromfluß ist. Um den Stromfluß (Ampere) zu messen das Meßgerät in
Reihe schalten. Wenn man oft Lampen lädt, lohnt sich die Anschaffung eines Labornetzgerätes.
Siehe Shop. Es sollte kein Ladegerät für Autobatterien verwendet
werden, weil der Stromfluß zu hoch ist! A: Die Spannung bleibt unlimitiert (größer als die Akkuspannung eingestellt, z.B. 8V) und der Stromfluß wird eingestellt auf 0,5 - 2A. Jetzt fließt immer der eingestellte Strom, egal wie voll der Akku ist. Bei dieser Methode auf die Ladezeit achten, ansonsten trocknet der Akku irgendwann aus und wird beschädigt. B: Die Spannung wird limitiert auf 4V für 3zellige, bzw. 3V für 2zellige Akkus. Der Stromfluß stellt sich jetzt über den Ladezustand des Akkus ein. Je voller der Akku wird, umso geringer der Stromfluß. Die Ladezeit aber nicht bis ins Unendliche laufen lassen, weil auch hier irgendwann der Akku austrocknet. Die Ladespannung ergibt sich automatisch über den Akkuwiderstand, wenn das Ladegerät an den Akku angeschlossen wird. Für 2zellige Akkus beträgt die Spannung ca. 3Volt, für 3zellige Akkus ca. 4V. Die Akkus beginnen nach einiger Zeit zu gasen, es entstehen Wasserstoff
(Knallgas) und Sauerstoff. Wenn viele Akkus gleichzeitig geladen werden,
sollte für ausreichende Belüftung gesorgt, und Zündquellen
fernhalten werden. Verpuffungsgefahr! Die Ladung eines einzelnen Akkus
ist dagegen eher unkritisch. Die Akkus gasen auch einige Stunden nach
der Ladung noch.
Wenn die Akkus mit 50% ihrer Leistung überladen werden, funktionieren sie optimal. Selbstentladung: Wer die einfachen oben beschriebenen Regeln beherzigt,
hat sehr lange Freude an seinem Geleucht.
|
|||||||||||||||||||||||||||||